Stokes Favorite Cheeseburger mit Burger Relish, Wildkräutersalat, Ochsenherztomaten, roten Zwiebeln und Real Mayonnaise

Stokes Favorite Cheeseburger mit Burger Relish, Wildkräutersalat, Ochsenherztomaten, roten Zwiebeln und Real Mayonnaise

Tomate küsst Mayo!

Alles begann mit dem Wunsch eines foodverrückten Engländers nach guten und geschmackvollen Lebensmitteln für seine Familie: Weil Rick Sheepshanks keine Mayonnaise fand, die seinen Anspruchen genügte, stellte er sich kurzerhand selbst in die Küche: Geburtsstunde der Real Mayonnaise und seines kleinen Food Start Ups, aus dem einige Jahre später die Firma Stokes Sauces entsteht. Bis heute produziert die kleine Saucenmanufaktur ihre ausgesuchten Delikatessen in dem beschaulichen Örtchen Rendlesham Hall in der englischen Grafschaft Suffolk unweit der britischen Ostküste. Über 75 verschiedene Produkte gehören mittlerweile zum Sortiment: Chutneys und Relishes, Pickles und Mustards, Jams und Spezialsaucen sowie natürlich Tomatenwürzsaucen und verschiedene Mayonnaisen. Aus dem klassischen Ketchup, ursprünglich kreiert, ums Ricks kleiner Tochter ein bisschen mehr Gemüse auf den Teller zu schummeln, ist mittlerweile ein mehrfach prämierter Bestseller geworden, für den nur beste, aromatische Tomaten aus dem Süden Italiens in die Flasche wandern. Für seine Mayonnaise-Spezialitäten verwendet Stokes ausschließlich Eier von freilaufenden heimischen Hühnern sowie bestes Rapsöl – und für die Real Mayonnaise kommt noch ein ordentlicher Schluck bestes griechisches Olivenöl dazu.

Für die Burger Buns:

  • 280 ml Wasser, lauwarm
  • ½ TL Salz
  • 12 g Hefe, zerbröckelt
  • 500 g Weizenmehl
  • 15 g Zucker
  • 2 EL Olivenöl

Für die Patties:

  • 800 g frisch gewolftes Rindfleisch vom Metzger des Vertrauens
  • 4 Scheiben irischer Cheddar
  • Meersalzflakes

Für das Topping:

Zubereitung: 

1. Für die Buns 80 ml Wasser in einer ersten Schüssel mit dem Salz vermischen, das restliche Wasser (200 ml) mit der Hefe in einer zweiten Schüssel vermischen, bis sich diese vollständig aufgelöst hat. Das Hefewasser zusammen mit Zucker und Olivenöl zum Mehl geben und verkneten, dann das Salzwasser hinzufügen. Alles rasch zu einem glatten, elastischen Teig kneten. An einem warmen Ort abgedeckt mindestens eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Teig in 8 Portionen teilen (restliche Burger Buns anderweitig verwenden) und mit ziehenden Bewegungen zu gleich großen Bällen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mindestens 1 Stunde ruhen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 220 °C ca. 15 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

2. Für die Patties (Bio-)Rindfleisch guter Qualität mit einem Fettgehalt von mind. 20 % Fett vom Metzger des Vertrauens wolfen lassen oder selbst auf der mittleren Schiene des Fleischwolfs durchdrehen. Mit sauberen Händen, mithilfe eines Servierrings oder einer Burgerpresse zu vier gleich großen, runden Patties formen. Mit Frischhaltefolie abgedeckt für ca. eine Stunde kühl stellen. Die fertigen Patties bei direkter Hitze auf dem Grill oder in einer Pfanne in wenig Olivenöl
2-3 Minuten pro Seite angrillen oder braten. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen, mit je einer Scheibe Käse belegen und diesen bei indirekter Hitze kurz schmelzen lassen.

3. Toppings vorbereiten: Wildkräutersalate gut waschen und trocken schütteln. In eine Schüssel geben und mit Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und mit den Händen locker durchmischen. Tomaten waschen und in Scheiben schneiden, rote Zwiebeln in Scheiben schneiden.

4. Zum Servieren die Burgerbrötchen aufschneiden, Schnittseiten mit Butter bestreichen und auf dem Grill kurz anrösten, bis sie leichte Grillstreifen bekommen. Die Unterseiten großzügig mit Real Mayonnaise bestreichen und je eine Handvoll Wildkräutersalat darauf setzen, dann mit je einem Pattie, ein paar Tomatenscheiben und einigen Zwiebelringen belegen. Zuletzt mit einem ordentlichen Klacks Burger Relish toppen, die zweite Burgerbrötchenhälfte darauf setzen und
sofort reinbeissen.

 

Rezept & Fotografie: Christian Linssen