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Gegrillte Aubergine mit Garlic-Tahini Sauce

Gegrillte Aubergine mit Garlic-Tahini Sauce

  • 50 Min.
  • Normal
  • 12 Zutaten

Genieße einen mediterranen Klassiker mit einem modernen Twist: Unsere geröstete Aubergine mit Mezete Knoblauch-Tahini-Sauce. Dieses Rezept verwandelt einfache Zutaten in ein exquisites Gericht. Die Aubergine wird mit einer aromatischen Mischung aus Knoblauch, Paprika, optionaler scharfer Sauce, süßer Granatapfelmelasse, Zitronensaft, Olivenöl und Gewürzen bestrichen. Nach dem Rösten bis zur perfekten Weichheit und goldbraunen Farbe wird sie mit weiterer Tahini-Sauce, knackigen Walnüssen, saftigen Granatapfelkernen und frischer Petersilie verfeinert. Ein festliches Gericht, das sowohl durch seine Optik als auch durch seinen Geschmack beeindruckt. Ideal als Beilage oder als Hauptgericht für Vegetarier.

Zutaten

2 Portionen

Tippe auf eine Zutat, um sie abzuhaken.

Zubereitung

  1. Ofen vorheizen

    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

  2. Aubergine einschneiden

    Die Aubergine mit Schale längs halbieren. Das Fruchtfleisch im Abstand von 1–2 cm tief rautenförmig einschneiden, ohne die Schale zu verletzen. So zieht die Marinade bis ins Innere und die Aubergine gart gleichmäßig.

  3. Marinade anrühren

    Zerdrückten Knoblauch, geräuchertes Paprikapulver (Smoked Paprika), Kreuzkümmel, italienische Kräuter, Granatapfelmelasse, Zitronensaft, Olivenöl und nach Wunsch die scharfe Sauce verrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken – die Aubergine nimmt viel Würze auf.

  4. Marinade einarbeiten

    Die Marinade großzügig auf den Schnittflächen verteilen und mit einem Löffelrücken in die Einschnitte streichen.

  5. Weich rösten (30–40 Minuten)

    Die Hälften mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen und 30–40 Minuten rösten, bis das Fruchtfleisch tief goldbraun und so weich ist, dass ein Messer ohne Widerstand hineingleitet. Große Auberginen brauchen eher 40 Minuten.

  6. Toppings vorbereiten

    Währenddessen die Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett 3–4 Minuten rösten, die Petersilie hacken und die Granatapfelkerne bereitstellen.

  7. Anrichten

    Die Auberginen kurz abkühlen lassen, großzügig mit der Garlic-Tahini-Sauce beträufeln und mit Walnüssen, Granatapfelkernen und Petersilie bestreuen. Warm oder lauwarm servieren – dazu passen Fladenbrot oder Bulgur.

Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken.

Auf einen Blick

  • Ofen oder Grill: Halbiert bei 200 °C in etwa 30 Minuten – oder in Scheiben 3–4 Minuten pro Seite auf dem Grill.
  • Der Trick: Die Schnittfläche rautenförmig einritzen, damit die Würzmarinade tief einzieht.
  • Gar ist sie, wenn das Fruchtfleisch cremig weich ist und ein Messer ohne Widerstand hineingleitet.
  • Die Sauce:Mezete Garlic Tahini Sauce – oder selbst gemacht mit Tahini, Zitrone, Knoblauch und Wasser.

Ofen, Grill oder Pfanne: so gelingt die Aubergine

Im Ofen (wie im Rezept)

Die halbierte Aubergine auf der Schnittfläche im Abstand von 1–2 cm rautenförmig einschneiden, ohne die Haut zu verletzen. Die Marinade darauf verteilen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze 30–40 Minuten rösten. Große Auberginen brauchen eher 40 Minuten.

Auf dem Grill

Die Aubergine in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden, mit der Marinade bestreichen und bei direkter, hoher Hitze 3–4 Minuten pro Seite grillen, bis sie deutliche Grillstreifen hat und weich ist. Für extra Rauchigkeit eine ganze Aubergine direkt in die Glut oder über die Gasflamme legen, bis die Haut rundum verkohlt ist – das ist auch die Basis für Baba Ghanouj.

In der Grillpfanne

Scheiben mit etwas Öl bestreichen und in der sehr heißen Grillpfanne 4–5 Minuten pro Seite garen. Aubergine saugt Öl wie ein Schwamm – deshalb das Öl aufpinseln, nicht in die Pfanne geben.

Muss man Aubergine vorher salzen?

Früher galt: Aubergine salzen, um Bitterstoffe zu entziehen. Heutige Sorten sind kaum noch bitter, deshalb ist das für dieses Rezept nicht nötig. Beim Grillen und Braten von Scheiben kann Salzen trotzdem sinnvoll sein: Scheiben salzen, 20 Minuten ziehen lassen und trocken tupfen. So verlieren sie Wasser, bräunen besser und nehmen weniger Öl auf.

Knoblauch-Tahini-Sauce selber machen

80 g Tahini mit dem Saft einer halben Zitrone, 1–2 fein geriebenen Knoblauchzehen und ½ TL Salz verrühren. Dann 70–100 ml eiskaltes Wasser nach und nach einrühren, bis die Sauce glatt und cremig ist. Eine ausführliche Anleitung findest du beim Kebab Sandwich mit Tahini Sauce. Fertig und ohne Aufwand: Mezete Gourmet Tahini Sauce Garlic.

Granatapfelmelasse und geräuchertes Paprikapulver

Granatapfelmelasse ist eingekochter Granatapfelsaft – säuerlich-fruchtig und typisch für die levantinische Küche. Sie gibt der Marinade Tiefe und hilft beim Karamellisieren. Ersatz: Balsamico mit einer Prise Zucker.

Geräuchertes Paprikapulver bringt eine feine Grillnote – besonders praktisch, wenn die Aubergine im Ofen statt auf dem Grill gart. Normales edelsüßes Paprikapulver geht auch.

Als Beilage oder Hauptgericht servieren

Als Hauptgericht für 2 Personen je eine halbe Aubergine auf Bulgur, Couscous oder Hummus anrichten und mit warmem Fladenbrot servieren. Als Teil einer Mezze-Tafel passt sie zu Hummus, Muhammara und einem frischen Salat. Zu Gegrilltem ist sie eine beeindruckende vegetarische Beilage.

Mehr Ideen aus der Levante-Küche: Baba Ghanouj Fatteh und Shakshouka.

Häufige Fragen

Muss ich die Aubergine schälen?

Nein. Die Schale hält die Hälften beim Rösten in Form und wird im Ofen weich. Beim Essen löffelt man das cremige Fruchtfleisch einfach heraus.

Woran erkenne ich eine gute Aubergine?

Sie sollte schwer in der Hand liegen, eine glatte, glänzende Haut haben und auf leichten Druck etwas nachgeben. Ein frischer, grüner Stielansatz ist ein gutes Zeichen.

Kann ich die Aubergine vorbereiten?

Ja. Geröstete Aubergine hält sich 2–3 Tage im Kühlschrank. Vor dem Servieren kurz im Ofen erwärmen oder zimmerwarm servieren und erst dann mit Sauce, Nüssen und Kräutern garnieren.

Ist das Gericht vegan?

Ja, sofern die verwendete scharfe Sauce vegan ist. Tahini-Sauce, Walnüsse und Granatapfel sind rein pflanzlich.

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